geschichte

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1896 am 13.Mai wird in Bodens Deutscher Trinkstube der VfB Leipzig gegründet.
Gründungsmitglieder: Theodor Schöffler (1.Vorsitzender), Otto Braune (Kassenwart), Schraps (Schriftwart), Paul Zschuppe(Zeugwart), Oskar Knothe (Spielwart), u.v.a.m.

1897 der Verband Leipziger Ballspielvereine wird gegründet.
Gründungsvereine: Lipsia, LBC, Olympia, Wacker und natürlich der VfB.
Am 14.März findet in Prag das erste Städtespiel zwischen Leipzig und der heimischen Stadtauswahl statt. Mit dabei Braune,Bähr und Franke vom VfB. Jedoch ging das Spiel letztlich mit 2:4 verloren.

1898 Am 15.Juni fusionieren die Sportbrüder und der VfB zu den VfB Sportbrüdern.

1899 Am 20.Mai nimmt der VfB bei seinem ersten Spiel mit Eintritt 20 Mark ein. Den 4:2 Sieg des VfB gegen die Berliner Preussen sahen über 100 Zuschauer.

1900 am 28.Januar wird der Deutsche Fussball-Bund in Leipzig gegründet.
Am 2.November trennte sich der VfB wieder von den Sportbrüdern, da es finanzielle Streitigkeiten gab. Die neue Spielbekleidung war kommplett weiß, woraus sich der Spitzname "die Lilien" entwickelte.

1903 nachdem der VfB bei Meisterschaften bisher nicht erfolgreich gewesen war, schlug er im Jahr 1903 gleich dreimal zu. Man gewann die Gaumeisterschaft überragend, da man alle Spiele gewonnen hatte. 16 Punkte und 35:7 Tore waren die Bilanz aus 8 bestrittenen Spielen. Dann sicherte sich der VfB am 3.Mai die Mitteldeutsche Meisterschaft mit einem 4:0 Sieg im Endspiel gegen den Dresdner SC. Somit war der Verein für die erste Deutsche Meisterschaft qualifiziert.  Nachdem Siege gegen Britannia Berlin (3:1) und Hamburg-Altona 93 (6:3) errungen waren, stand der VfB im Endspiel. Dieses konnte dann mit 7:2 gegen den DFC Prag gewonnen werden, der VfB Leipzig war erster Deutscher Meister und bekam die Viktoria.

1904 der VfB gewann abermals die Gaumeisterschaft und auch die Mitteldeutsche. Durch einen 1:0 Sieg über Magdeburger FC Viktoria 1896 und einem 3:2 über den Duisburger SV stand der VfB wieder im Finale. Diesmal sollte es gegenBrittania Berlin gehen. Doch aufgrund eines Protestes des Karlsruhe FV, fiel das Endspiel aus.

1905 Dieses Jahr konnte der VfB aufgrund finazieller Probleme leider nicht zur Verteidigung seines Titel antreten und musste somit vorzeitig aufgeben. Und auch mit den Titeln Gaumeister und Mitteldeutscher Meister wurde es nichts.

1906 Das Jahr 1906, sollte im Gegensatz zum Vorjahr wieder ein gutes Jahr werden. Man gewann die Gaumeisterschaft souverän mit 20 Punkten aus 10 Spielen und einem Torverhältnis von 49:11. Auch den Pokal des Mitteldeutschen MEisters konnte man nach Leipzig holen, nachdem im Halbfinale die Magdeburger Viktoria 5:0 besiegt worden war, und der Dresdner SC im Finale nicht antrat. Der VfB war also erneut bei den deutschen Meisterschaften dabei. Nach einem 9:1 gegen den Berliner FC Norden-Nordwest und einem 3:2 über den Berliner FC Hertha 1892 stand unser Club erneut im Finale. Dieses Mal ging es am 27.Mai gegen den 1.FC Pforzheim und der VfB wurde mit einem 2:1 Sieg wieder Deutscher Meister.

1907 Wieder konnte man sich den Tiltel des Gaumeisters und des Mitteldeutschen Meisters sichern - der VfB gewann das Halbfinale 6:0 gegen den Mittweidaer BC mit 6:0 und schlug im Finale den Magdeburger FC Viktoria 1896 mit 1:0. In den Spieln um die Deutsche Meisterschaft schied der VfB dieses Mal bereits im Halbfinale gegen den Freiburger FC mit einer 2:3 Niederlage aus.

1908 die "Lilien" konnten in diesem Jahr leider nicht überzeugen, und gewannen keinen Titel. In einer Statistik wurde bekannzgegeben, dass der VfB Leipzig mit 235 Mitgliedern 10.größter Fußballverein Deutschlands sei.

1909 im Jahre 1909 wurde die Gaumeisterschaft erst in einem Entscheidungsspiel entschieden, welches der VfB mit einem 4:1 gegen die Spielvereiningung für sich entschied. Der VfB konnte aufgrund der verlängerten Gaumeisterschaft nicht zum Titelkampf der Mitteldeutschen Vereine und verpasste somit sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Aber dafür gewann die Mannschaft Mitteldeutschland (mit Ugi und Richter vom VfB) den Pokal des DFB. Das erste Länderspiel Deutschlands (mit Ugi vom VfB) gegen die Engländer ging hingegen mit 1:9 verloren.

1910 die Gaumeisterschaft wurde heuer in zwei Gruppen ausgetragen. Der VfB Leipzig gewann seine Gruppe mit 15 Punkten aus 8 Spielen und einem Torverhältnis von 31:8. Im Entscheidungsspiel gegen den Gruppenersten der Abteilung B (Olympia) gewann der VfB mit 2:1 und sicherte sich somit die Gaumeisterschaft. Man wurde dieses Jahr rechtzeitig mit den Spielen fertig und der VfB traf im Viertelfinale auf den FC Germania Mittweida, welcher mit 4:2 geschlagen wurde. Im Halbfinale wurde der Hallesche FC Wacker mit 2:1 bezwungen und im Finale konnte man ebenfalls einen 2:1 Sieg über den SC Erfurt erringen. Diesmal war für den VfB bei den Deutschen Meisterschaften aber schon im Viertelfinale Schluss. Man unterlag dem Karlsruher SC Phönix knapp mit 1:2.

1911 und erneut holten sich die Lilien die Gaumeisterschaft (diesmal wieder nur eine Gruppe). Mit 24 Punkten aus 14 Spielen und einem Torverhältnis von 47:13 konnte man durchaus zufrieden sein. Im Wettbewerb um die Mitteldeutsche Meisterschaft schlug man im Achtelfinale den SV 1902 Köthen mit 7:1, im Viertelfinale folgte ein 3:1 Sieg gegen den FC Apelles Plauen. Gegen die Magdeburger Viktoria konnte man mit 1:0 das Halbfinale gewinnen, und auch das Finale gewann man. Der 3:1 Sieg der VfBler gegen den Halleschen FC Wacker, sicherte die erneute Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Zuerst wurde Askania Forst mit 3:2 bezwungen und anschließend konnte man auch sensationell gegen den amtierenden Deutschen Meister (Karlsruher FV) einen 2:0 Sieg erreichen. Das Finale war wiedereinmal erreicht. Doch die Berliner Viktoria erwies sich als zu stark und man musste sich mit dem Vizemeister-Titel zufrieden geben.

1912 Im entscheidenden Spiel am 4.Februar konnte die Spielvereinigung den VfB mit 3:2 besiegen. So mussten sich die Lilien auch in der Gaumeisterschaft mit dem 2.Platz begnügen. Doch beim Saisonhöhepunkt, dem Freundschaftsspiel gegen die Tottenham Hotspurs, konnte der VfB ein gutes 1:3(0:0) erreichen. Im Städtespiel Leipzig gegen Halle, setzte sich die Messestadt mit 4:1 durch. Zum Saisonfinale standen aber noch die olypischen Spiele aus, welche sich der DFB natürlich nicht entgehen ließ. Auch die VfB-Spieler Ugi und Uhle wurden ins Nationalteam berufen. Als außersporliches Novum muss an dieser Stelle auch noch die Gründung der VfB-Vereiszeitung erwähnt werden. Sie hieß schlicht "V.f.B.-Mitteilungen" und erschein monatlich von 1912 bis 1941.

1913 Auch in diesem Jahr war die Gaumeisterschaft wieder sehr spannend. Im vorentscheidenden Spiel gegen die Spielvereinigung gewann der VfB klar mit 3:0. Allerdings händigte der Schiedrichter das Spielprotokoll einem Spieler der SpVgg aus, woraufhin es wundersamst verschwand - trotz Proteste der SpVgg wurde das Spiel vor Gericht dem VfB zugesprochen. Als die Lilien nun auch gegen den Mitfavoriten Sportfreunde 3:1 gewannen, waren sie einmal mehr Gaumeister. Doch aufgrund eines anderen Protestes konnte die Spielvereinigung wieder mit dem VfB gleichziehen und ein Entscheidungsspiel herbeiführen, welches aber die Blau-Weißen 2:1 für sich eintscheiden konnten. Die mitteldeutsche Meisterschaft konnte also beginnen. Nach dem Viertelfinalsieg gegen den Dredner Fußballring (3:1) traf man im Halbfinale wieder auf die SpVgg (als Vorjahressieger qualifiziert). Doch ein erneutes 2:1 sicherte dem VfB den Finaleinzug. Man setzte sich 2:0 gegen den VfL Halle 96 durch und nahm nun erneut Anlauf auf die Meisterschaft. Erst besiegte man Askania Forst mit 5:0 und traf nun auf die Berliner Viktoria. Mit denen hatte man von 1911 noch eine Rechnung offen. Die Revanche glückte und nach diesem 3:1 stand man nun im Finale. Der Gegner hieß Duisburger SV. Mit einer Glanzleistung konnte man erneut 3:1 gewinnen und hatte sich somit die dritte Meisterschaft in zehn Jahren gesichert - doch leider sollte es die vorerst letzte sein. Doch die Saison war noch nicht zu Ende. So wurden mehrere Freundschaftsspiele ausgetragen. Die Gegner waren Middlesborough (0:7) und zweimal Bayern München (2:0 und 2:1). Im Herbst stand noch ein Pokalwettbewerb in St.Petersburg an, in welchem die Leipziger den zweiten Platz belegten. Als Abschluß gewann Leipzig überraschend das Städtespiel gegen Hamburg mit 3:1.

 

to be continued...

 



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